Das neue, für den Einsatz in Zone 2, Class I/Div. 2 geeignete Remote-I/O-PROFINET-Gateway von Pepperl+Fuchs öffnet ein weiteres Tor zu Industrie-4.0-Anwendungen in der Prozessindustrie und setzt dabei gleichzeitig Maßstäbe in Sachen Handling, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Über zwei Signalleitungspaare mit dem Master-System verbunden, kann es große Datenmengen bewältigen und ist damit für die Netzwerklast von Applikationen ausgelegt, in denen „Big Data“ aggregiert und ausgewertet wird. Hierbei erreicht das Ethernet-basierte Gateway eine Übertragungsrate von bis zu 100 Mbit/s via PROFINET.
Das PROFINET-Gateway unterstützt HART bzw. HART-IP, um neben den eigentlichen Prozessvariablen zusätzliche Informationen zum Status der Feldgeräte zu übermitteln. Gleichzeitig kann über HART-IP auch ein sehr effektives Asset-Management realisiert werden.
Darüber hinaus eignet sich das neue PROFINET-Gateway, dank zweier Ethernet-Schnittstellen und eines integrierten MRP-Switches (Media Redundancy Protocol), für den Aufbau hochverfügbarer Ringnetzwerke. Im Bedarfsfall leitet der Redundanzmanager die automatische Rekonfiguration des Netzwerks ein und stellt die Kommunikation der nicht vom Ausfall betroffenen Segmente sicher.
Das PROFINET-Gateway überzeugt nicht nur mit seiner Rechenleistung und Interoperabilität, sondern auch in puncto Handhabung und Bedienung: Es besitzt das größte Touch-Display, das für diesen Gerätetyp auf dem Markt verfügbar ist. RGB-LEDs und Symbole des Displays entsprechen dabei der NAMUR-107-Norm und geben klar Auskunft über den aktuellen Geräte- und Stationszustand, indem Diagnose- und Statusinformationen übersichtlich und standardisiert abgebildet werden.
Hierzu gehört beispielsweise, ob die Kommunikation mit dem Leitsystem reibungslos vonstatten geht, ob der interne Bus korrekt läuft, ob das HART-Gerät erkannt wird, oder ob Fehler in Modulen aufgetreten sind. So lassen sich Ausfallzeiten verringern und gleichzeitig Kosten sparen. Auch kann die Konfiguration des Gateways direkt im Feld am Touch-Display durchgeführt werden.
Mit der zunehmenden Vernetzung von Industrieanlagen wächst auch das Gefahrenpotenzial des unerlaubten Zugriffs. Die Entwicklung des Gateways nach aktuellen Sicherheitsstandards trägt zur entsprechenden Absicherung von Automatisierungskomponenten und -systemen bei.
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